Umgang mit Krankheit 2016-10-29T12:31:38+00:00

Project Description

Mit den Folgen einer schweren Erkrankung fertig werden

Oft entstehen psychische Störungen im Zusammenhang mit oder in Folge von schweren oder chronisch verlaufenden Erkrankungen wie z.B. Krebs, multiple Sklerose, Herzkrankheiten, Diabetes mellitus, unfallbedingten körperlichen Einschränkungen, etc.. Die gewohnte Lebensweise ist oft nicht mehr oder nur sehr erschwert möglich. Betroffene müssen lernen, sich auf die mit ihrer Krankheit verbundenen Einschränkungen einzustellen und den Verlust an Autonomie zu verarbeiten. Oft reagieren sie darauf mit Trauer, Resignation, Mut- und Hoffnungslosigkeit bis hin zu Selbstmordgedanken. Viele Menschen fühlen sich z.B. nach einer überstandenen Krebserkrankung ständig müde, haben Angst oder leiden unter Schmerzen und multiplen psychischen Problemen. Zudem sind die Angehörigen ebenfalls von den Geschehnissen betroffen und oft damit überfordert.

Eine lebensbedrohliche Krankheit verlangt eine komplette Neuorientierung

Im Jahr 2012 erkrankten 477.950 Menschen in Deutschland allein an Krebs. Diese Angaben stammen aus der Broschüre “Krebs in Deutschland”. Für das Jahr 2016 erwarten die Wissenschaftler 498.700 neue Krebserkrankungen. Krebs, bzw. jede andere potentiell lebensbedrohliche Krankheit, verändert das Leben für immer. Die Folgen lebensbedrohlicher Erkrankungen werden oft unterschätzt. Viele Betroffene schaffen selbst nach erfolgreicher medizinischer Behandlung die Rückkehr in den Alltag nicht. Die Leistungsfähigkeit ist nicht mehr so wie vor der Erkrankung; einst spielend zu bewältigende Tätigkeiten, machen jetzt schneller müde, alltägliche Handgriffe werden schwieriger.

“Es wird völlig unterschätzt, wie lange die Folgen einer Therapie nachwirken”, sagt Professor Dirk Jäger, Direktor für Medizinische Onkologie im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg.

Krankheitsauslöser

Die Krankheitsauslöser sind multifaktoriell und es gibt keine Untersuchung, die eine sogenannte „Krebspersönlichkeit“ wissenschaftlich belegen kann. Lebensstil, Umweltgifte, Ernährung und Dauerstress können aber an der Entstehung der Erkrankung beteiligt sein. Toxine, Stress und unser Lebensstil mit seinen vielen Überforderungen sind generell an der Entstehung vieler schwerer Krankheiten beteiligt. Als Diplom Psychologin spüre ich mit Ihnen Ihre individuellen Krankheitsauslöser auf, um sie in der Therapie zu bearbeiten.

Wie gestaltet sich Behandlung lebensbedrohlicher Krankheiten durch einen Diplom Psychologen?

Als Diplom Psychologin mit langjähriger Erfahrung unterstütze ich Sie und Ihre Angehörigen beim Umgang mit der Krebserkrankung, bzw. mit jeder anderen schweren Erkrankung, möglichst umfassend. Die Aufarbeitung des Kontrollverlusts nach Ihrer Erkrankung und den medizinischen Behandlungen, die Verringerung von Nebenwirkungen der medizinischen Behandlungen und Schmerzkontrolle, sowie die Lösung Ihrer spezifischen psychischen Probleme sind vorrangig. Die Behandlung ist ressourcenorientiert und wird individuell auf Sie und Ihren psychophysischen Zustand abgestimmt. Eine offene und lösungsorientierte Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Angehörigen wird unterstützt. Durch die Therapie werden Sie nach und nach wieder zur „Expertin ihres Lebens“.

In der Therapie mit einem Diplom Psychologen lernen Sie neue Bewältigungsstrategien in Bezug auf Angst und Überforderung und Sie erlernen alternative Möglichkeiten im Umgang mit Ihrer Krankheit. Durch die Förderung Ihrer Ressourcen, Ihrer Stärken und Fähigkeiten, wird Ihr Selbstwertgefühl gestärkt. Selbstvertrauen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Neuorientierung, die nach Ihrer schweren Erkrankung unabdingbar ist. Ebenso wichtig ist das Finden eines neuen Lebenssinns, der den Einschränkungen, welche Ihre Erkrankung nach sich zieht, gerecht wird. Dabei ist manchmal eine tiefe Auseinandersetzung mit dem Tod notwendig, die es Ihnen ermöglichen wird, das Leben auf eine ganz neue Weise zu umarmen. Gefühle wie Angst, Trauer und Wut – „warum ich?“, Depression, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit können offen ausgedrückt und mit verschiedenen erprobten therapeutischen Techniken behandelt werden, um die energetische emotionale Ladung zu reduzieren und einen neuen inneren Frieden zu ermöglichen. Ein Ihre Gesundheit unterstützendes Verhalten wird aufgebaut und Sie lernen, Ihr Potential zur Selbsthilfe für Ihre Heilung voll auszuschöpfen. Die Krankheit kann als ein Lernweg verstanden werden und oft wird das Leben nach einer Psychotherapie, welche notwendige Lebensveränderungen unterstützt, reicher und intensiver erlebt. Manchmal öffnen sich Türen in eine gelebte Spiritualität: für eine große Dankbarkeit für das Leben an sich; für erfülltere zwischenmenschliche Beziehungen und eine tiefere Intimität mit sich selbst.

METHODEN

EMDR
IMAGINATIVE VERFAHREN
NARRATIVE VERFAHREN
GESTALTTHERAPIE
KÖRPERTHERAPIE
PSYCHOTRAUMATOLOGIE
EFT
ENTSPANNUNGSTECHNIKEN
TRE
SOMATIC EXPERIENCING

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